Expertenwissen: Energiekonzepte

Des Kaisers neue Kleider

+++ geschönte Statistiken +++ zu optimistische Meldungen +++ Erfolge nur auf dem Papier +++ keinerlei Effizienz +++ Subventionswirtschaft +++  staatlicher Dirigismus +++  die Umweltmafia profitiert +++ Verschwendung pur +++ Vergeudung von Ressourcen

  • Hunderte Milliarden € in den letzten zwanzig Jahren investiert ohne messbare Energieeinsparung.
  • Nur 1,6 % der staatlich subventionierten Investitionen kommen der Umwelt zugute. 
  • Bezahlte Studien beeinflussen die öffentliche Meinung.
  • Alles nur Polit-Propaganda?
  • Stehen Erfolge nur auf dem Papier?
  • Spielen wir wirklich eine „Vorreiterrolle“ in Sachen Energieeinsparung?
  • Werden vorrangig Maßnahmen mit geringer Effektivität subventioniert?
  • Erfolg der Lobbyisten
  • Sind wir einer ineffizienten Subventionswirtschaft ausgeliefert?

Nach den Erhebungen von RWI und Forsa ist der gesamte Energiebedarf der privaten Haushalte in den letzten 20 Jahren kontinuierlich um ca. 2,9 % pro Jahr gestiegen. Selbst der Verbrauch an Heizenergie ist gestiegen. Wohnflächenbereinigt ergibt sich eine Reduzierung um 0,8 % pro Jahr. So gering dieser Wert ohnehin ist, wer hier vorzeitig Hurra schreit, hat die Rechnung ohne den Klimawandel gemacht. Heiztagegradbereinigt, wie das die Statistiker so schön nennen, landen wir wieder bei Null. Wohl gemerkt, wir reden von Verbrauch, gemessen in Pentajoule (1 Petajoule = 1015 J ≈ 278 GWh), nicht von Kosten.

Eigentlich müssten die Politiker parteiübergreifend tief enttäuscht sein. Weit gefehlt! Politische Erfolge sollten daran gemessen werden, inwieweit die gesetzten Ziele erreicht werden konnten. Wenn dem nicht so ist, müssen geschönte Statistiken oder Studien herhalten. Oder noch besser: Man tut einfach so als ob. Um die eigenen Erfolge gehörig zu feiern, darf auch eine gute Portion Selbstbeweihräucherung nicht fehlen.

Wie das geht? Hier ein typisches Beispiel, zu finden auf der Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums:

„Produktion rauf, Verbrauch runter! Schon heute geht kaum ein Land so sorgfältig mit Energie um wie Deutschland. Uns ist Erstaunliches gelungen: Während die Wirtschaftsleistung über 20 Jahre betrachtet deutlich zugelegt hat, ist der Energieverbrauch gleichzeitig gesunken. Politisch klug flankiert kann Energieeffizienz hierzulande zu einem echten Katalysator für Wachstum und Wohlstand werden.“

So viel Polit-Propaganda halten Sie nicht für möglich? Dann lesen Sie am besten selbst nach:

http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/energieeffizienz.html

Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz

Der Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) ist eine umfassende Strategie, um unseren Verbrauch von Energie nachhaltig zu senken.

EU-Energieeffizienz-Richtlinie

EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) sieht Aktivitäten zur Stärkung der Energieeffizienz vor, die von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden sollen.

Energieberatung und Förderung

Die Bundesregierung unterstützt mit zahlreichen Beratungs- und Förderprogrammen auf dem Weg zu einem effizienteren Energieverbrauch.

Energieeffizienz von Produkten

Farbige Effizienzskalen machen den Energieverbrauch von Produkten sichtbar und erleichtern es Kunden, energieeffiziente Produkte zu wählen.

Energieverbrauchskennzeichnung von Pkw

Die farbige CO2-Effizienzskala gibt Auskunft darüber, wie effizient ein Fahrzeug verglichen mit anderen Modellen ist.

Plattform Energieeffizienz

Die Plattform Energieeffizienz entwickelt Strategien mit relevanten Stakeholdern und will der Energieeffizienz in Deutschland neuen Schub verleihen.

Initiative Energieeffizienz-Netzwerke

Die flächendeckende Einführung von Energieeffizienz-Netzwerken soll einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz leisten.

Was ist aus unserer „Vorreiterrolle“ in Sachen Energieeinsparung geworden? Können wir der Politik überhaupt noch trauen angesichts der Milliarden, die bereits sinnlos verschwendet wurden? Laut einer Erhebung des Spiegels liegen die Kosten pro Tonne CO2-Einsparung in einem Bereich von 20 € bis 600 €. Tatsache ist:

Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.

Es fällt auf und sollte misstrauisch machen, dass vorrangig Maßnahmen mit geringer Effektivität subventioniert werden – offensichtlich ein Erfolg der Lobbyisten. Ökonomisch ist es aberwitzig, Unsummen in ineffiziente Maßnahmen zu stecken. Die politische Rechtfertigung bedient sich immer wieder der gleichen Argumente und Worthülsen. Die Schlagworte sind: Anschubfinanzierung, für die Umwelt darf uns nichts zu schade sein usw.. Was immer wieder gut ankommt, eigentlich ein Anwärter auf das Unwort des Jahrzehnts: Energieeffizienz

Wenn jemand die Wahl hat, mit dem gleichen Geld 30 Tonnen CO2 einzusparen statt nur einer Tonne, welche Möglichkeit wählt er dann? Selbst Kinder im Vorschulalter dürften kein Problem mit der Antwort haben. Die Argumente dagegen müssten schon ziemlich gut sein. Das sind sie aber nicht.

Die Milliardensummen an Subventionen kommen nicht der Umwelt zugute. Ein Großteil ist schlicht fehlgeleitet und verzerrt den Wettbewerb. Wir betreiben eine ineffiziente Subventionswirtschaft, die kaum glaubliche Ausmaße angenommen hat, und die bereits deutliche Züge der nächsten Stufe, nämlich einer dirigistischen Wirtschaft erkennen lässt. Das Dickicht an Subventionen, Förderungen und beispielsweise Verschmutzungsrechten, führt zu rätselhaften Ergebnissen. Beispiel: Derzeit ist es rentabel wie nie, ein Kohlekraftwerk zu bauen und zu betreiben.

Das Schönrechnen und Schönreden gehört mittlerweile zum Tagesgeschäft der Politik. Lippenbekenntnisse ersetzen konkrete Maßnahmen. Wichtig ist nicht, was tatsächlich erreicht wird, sondern was auf dem Papier steht. Man könnte sogar so weit gehen zu sagen, dass mit Taschenspielertricks und falschen Zahlen der Bürger für dumm verkauft wird.

Die besten Absichten und Ziele sind nichts wert, wenn die Mittel falsch sind und die Umsetzung dilettantisch ist. Die Subventionswirtschaft hat mittlerweile eine Größenordnung, die der Hälfte des Bundeshaushalts entspricht. Kritiker gehen davon aus, dass durch die staatliche Bewirtschaftung der Gelder kaum mehr als 50 % letztlich bei den Empfängern ankommt. Welche Größenordnung hier buchstäblich „verbrannt“ wird, mag man sich gar nicht vorstellen.

Laut IWW gibt es Maßnahmen im Bereich Umwelt und Energieeinsparung, die, verglichen mit privaten Investitionen, nur eine Effektivität von 1,6 % aufweisen.

Mit anderen Worten: Private Direktinvestitionen sind ca. sechzig mal effektiver als staatlich subventionierte Investitionen.

Bei Ihrem Hausbau werden Sie vielen Zwängen und Regularien begegnen, deren Sinn sich bei kritischem Hinterfragen nicht erschließt. Nehmen Sie diesen Beitrag einfach nur als Anstoß um sich selbst Gedanken zu machen!


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