Expertenwissen: Guter Rat ist nicht teuer

Lohnt sich die eigene Immobilie?

+++ der Traum vom Eigenheim +++  Trend vom Land in die Stadt +++ Plus an Lebensqualität und Freiheit +++ Vermeidung von Kostenüberschreitungen/teuren Nachfinanzierungen +++ Bedeutung der Kostensicherheit +++ Wertentwicklung von Grund und Boden +++

· Die monatliche Belastung ist in kurzer Zeit niedriger als eine vergleichbare Miete.
· So vermeiden Sie, dass Ihnen die Kosten nicht davonlaufen.
· Die finanziellen Voraussetzungen müssen stimmen.
· Auswirkung der eigengenutzten Immobilie auf den persönlichen Wohlstand


Ist ein Hausbau für Sie wirtschaftlich sinnvoll?

Traumvorstellung von 86 % Prozent der erwachsenen Bevölkerung ist das freistehende Einfamilienhaus. Wir wollen die Frage aber grundsätzlich, d.h. für jede selbst genutzte Immobilie beantworten. Die Antwort erfordert eine differenzierte Betrachtungsweise:

In den letzten Jahren hat sich auf dem Immobilienmarkt ein struktureller Wandel vollzogen. Der Trend geht vom Land in die Stadt, bundesweit gesehen vom Norden in den Süden. Selbst wenn wir nur den Süden betrachten, etwa Bayern, sind erhebliche Unterschiede festzustellen. In den ehemaligen Zonenrandgebieten zum Beispiel gibt es erhebliche Leerstände. Selbst der Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte allenfalls zu einem besonders günstigen Preis in Erwägung gezogen werden. Niemand wäre gut beraten, dort neu zu bauen. Ganz anders sieht es in den Ballungsgebieten aus. Dort haben die Preise für gebrauchte Immobilien ein Niveau erreicht, bei dem ein Neubau eine durchaus lukrativere Alternative sein kann.

Die finanziellen Voraussetzungen müssen stimmen

Natürlich müssen auch die finanziellen Voraussetzungen stimmen. Wie viel Eigenkapital für Ihre persönliche Situation empfehlenswert ist, wird Ihnen die Bank Ihres Vertrauens gerne erklären. Ein noch besserer Weg wäre, dass Sie der Bank Ihre finanziellen Möglichkeiten, also Eigenkapital, Verdienst, fixe Ausgaben usw., offenlegen und anfragen, „wie viel Immobilie Sie sich leisten können“.

Selbst wenn die Standortfrage positiv beantwortet werden kann und genügend Mittel zur Verfügung stehen, bleibt immer noch das Risiko, ob diese Mittel am Ende tatsächlich ausreichen. Bevor Sie jetzt souverän abwinken, denken Sie bitte an die vielen kommunalen Bauten, von Experten geplant und von Haushaltsausschüssen abgesegnet, die am Ende sehr viel teurer wurden als ursprünglich vorgesehen! Bei Ihrem Hausbau wird kein Steuerzahler für die fehlenden Mittel einspringen.

Die Kosten dürfen nicht davonlaufen

Genau hier liegt der springende Punkt. Die meisten Bauherrn kommen nicht in Schwierigkeiten, weil Sie sich beim Eigenkapital oder der Finanzierung verrechnet haben, sondern weil das Bauvorhaben am Ende sehr viel mehr kostet, als ursprünglich geplant. Die Hausbank hat früher empfohlen, sicherheitshalber 15 % mehr zu veranschlagen. Anonyme Internet-Banken nehmen Ihre Kostenschätzung bierernst und freuen sich schon auf die teure Nachfinanzierung. Wohl dem, der sie dann auch stemmen kann.

Die Bedeutung der Kostensicherheit und die Gefahr, dass gerade hier etwas schief läuft, ist den wenigsten Bauherrn/Käufern bewusst. Sie ist beim Kauf einer Eigentumswohnung natürlich geringer als beim Bau eines Hauses, wird aber dort ebenso häufig unterschätzt. Auch bei einer Eigentumswohnung ist es nicht allzu schwer, zusätzliche 50.000 € bis 80.000 € für Sonderwünsche auszugeben. Viele Bauherrn/Käufern sind auf alle möglichen Eventualitäten vorbereitet, Jobverlust, Wegfall eines Einkommens, Versetzungen und vieles mehr. An die viel wahrscheinlichere Möglichkeit, nämlich dass das ganze Projekt erheblich teurer wird, verschwenden sie keinen Gedanken.

Wir helfen Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen

Die Abklärung der grundsätzlichen Voraussetzungen, Standortwahl, Eigenkapital und Einkommen liegt in Ihrer eigenen Verantwortung, und die kann Ihnen niemand abnehmen. Damit Sie mit Ihrem Budget auch zurecht kommen, werden wir Ihnen mit dieser Webseite so gut wie möglich unter die Arme greifen.

Wenn also die oben geschilderten Voraussetzungen passen, können wir die Frage mit einem uneingeschränkten Ja beantworten. Dass die eigene Immobilie, speziell das eigene Haus, ein deutliches Plus an Lebensqualität und Freiheit bedeuten und Sie für die Entwicklung Ihrer Kinder kaum eine bessere Investition tätigen können, dürfte Ihnen ohnehin klar sein. Nicht jedem ist bewusst, wie sehr die eigengenutzte Immobilie sich auf den persönlichen Wohlstand auswirkt. Lassen wir einmal die mögliche Wertentwicklung von Grund und Boden beiseite, die Immobilie wird dafür sorgen, dass Sie diszipliniert und zielstrebig Vermögen bilden. In relativ kurzer Zeit wird Ihre monatliche Belastung niedriger sein, als eine vergleichbare Miete. Auch die Laufzeit der Finanzierung sollte Sie nicht schrecken. Von Skeptikern wird gern von einer Verschuldung bis ans Lebensende gesprochen. Das ist unsinnig. In 10 bis 15 Jahren wird Ihre monatliche Belastung niedriger sein, als die Miete für ein 30 m²-Apartement. In der Praxis ist auch festzustellen, dass die Rückzahlung von Immobiliendarlehen häufig innerhalb eines sehr viel kürzeren Zeitraums als der ursprünglichen Darlehenslaufzeit erfolgt.

Das Geheimnis erfolgreichen und lohnenden Bauens ist, neben einem realistischen Budget, die Vermeidung von Kostenüberschreitungen.

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