Muster-Baubeschreibung BF 1605

  1. Vorbereitung des Bauvorhabens 2
  2. Planung 2
  3. Erdarbeiten 3
  4. Fundamente 3
  5. Entwässerung 3
  6. Rohbau – Keller 3
  7. Rohbau – Wohngeschosse 4
  8. PUTZARBEITEN 4
  9. ESTRICHARBEITEN 4
  10. TREPPEN 5
  11. TÜREN 5
  12. FENSTER UND FENSTERTÜREN 5
  13. ROLLLADEN/FENSTERLÄDEN 6
  14. FENSTERBÄNKE 6
  15. KAMINE 6
  16. ZIMMERERARBEITEN 6
  17. DACHKonstruktion 7
  18. SPENGLERARBEITEN 7
  19. METALLARBEITEN/GELÄNDER 7
  20. ELEKTROINSTALLATION 7
  21. HEIZUNG UND WARMWASSER 10
  22. SANITÄRINSTALLATION 10
  23. FLIESENARBEITEN 11
  24. BODENBELÄGE 12
  25. MALERARBEITEN 13
  26. DACHAUSBAU 13
  27. KELLERAUSBAU 13
  28. BAUSEITIGE LEISTUNGEN 14
  29. Garagen 14
  30. GRUNDSÄTZLICHES 14
  31. ENERGIESPARBAUWEISE 15
  32. Erweiterter Standard 15
  33. FAIRNESS-Garantie 15
  34. Änderungen und ErgÄnzungen 15


1. Vorbereitung des Bauvorhabens

Falls zutreffend bitte ankreuzen:

a)      Eingabeplanung

Entsprechend den Festlegungen des Auftrags werden Eingabepläne im Maßstab 1:100, sowie Entwässerungspläne erstellt. Der Bauantrag, einschließlich sämtlicher Anlagen, wird komplett ausgefertigt, dem Bauherrn unterschriftsreif vorgelegt und der Baubehörde zugeleitet. Im Interesse einer schnellstmöglichen Genehmigung wird die Bearbeitung überwacht, so dass sich der Bauherr jederzeit über den Stand des Genehmigungsverfahrens unterrichten kann.

  Die Eingabepläne werden bauseitig gestellt. Sie werden der Auftragnehmerin umgehend ausgehändigt und von dieser auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft. Eventuelle Mängel der Eingabeplanung sind nicht von der Auftragnehmerin zu vertreten, von ihr aber unverzüglich zu reklamieren.

b)      Werkplanung

Zusätzlich zur Eingabeplanung werden Ausführungspläne im Maßstab 1:50 gefertigt. Zur bestmöglichen Abstimmung des Bauvorhabens werden diese Pläne dem Bauherrn zunächst als Vorabzug vorgelegt und gemeinsam besprochen. Wenn alle Detailfestlegungen getroffen und bauseitig freigegeben sind erfolgen die Reinzeichnungen. Für notwendige Details werden für die ausführenden Handwerker Arbeitspläne im Maßstab 1:20 oder 1:10 gefertigt.

c)       Statik

Um eine bautechnisch hochwertige Ausführung sicherzustellen, wird für jedes Bauvorhaben, auch wenn behördlich nicht erforderlich, eine eigene statische Berechnung und ein Nachweis gemäß Energieeinsparungsverordnung erstellt.

d)      Sonstiges

Im Festpreis enthalten ist die Anfertigung von Planpausen, in der für die Eingabe bzw. Bauausführung erforderlichen Anzahl, sowie die Bauantragsformulare mit Anlagen. Der Bauherr erhält je einen weiteren Satz Eingabe- sowie Werkpläne kostenlos.

Die Anschlüsse für Baustrom, Wasser und Entwässerung, sowie behördliche Abnahmen werden bei den zuständigen Stellen beantragt.

2. Planung

Im Leistungsumfang ist der vollständige Leistungskatalog gemäß § 15 HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) sowie die Statik des Bauvorhabens enthalten:

  1. 1.       Grundlagenermittlung
  2. 2.       Projekt- und Planungsvorbereitung
  3. 3.       Entwurfsplanung
  4. 4.       Aufnahme der Höhen und der Kanaltiefen des Baugrundstücks
  5. 5.       Genehmigungsplanung
  6. 6.       Entwässerungsplanung[1]
  7. 7.       EnEV-Nachweis
  8. 8.       Ausführungsplanung im Maßstab 1:50, einschl. evtl. erforderlicher Detailpläne bis zum Maßstab 1:10
  9. 9.       Statische Berechnung
  10. 10.   Statikpläne mit Mengen- und Stahllisten
  11. 11.   Technische Betreuung und Bauleitung für den vertraglich vereinbarten Leistungsumfang durch erfahrene Architekten bzw. Bauingenieure
  12. 12.   Schlussabnahme und Übergabe

Eine prüfbare statische Berechnung (in den meisten Bundesländern nicht erforderlich), besondere Leistungen nach HOAI oder die Leistungen von Sonderingenieuren, sind im Festpreis nicht enthalten und gesondert zu vergüten.

3. Erdarbeiten

Im Festpreis enthalten ist der Aushub der Baugrube für die Bodenklassen 3 bis 5 (leicht lösbarer bis schwer lösbarer Boden) gemäß VOB/C DIN 18300  die seitliche Lagerung des Aushubmaterials auf dem Grundstück und das Wiederverfüllen des Arbeitsraums mit dem vorhandenen Material.

Soweit das zu bebauende Grundstück zusätzliche Maßnahmen erforderlich macht, sind diese bauseitig in Auftrag zu geben bzw. gesondert abzurechnen. Bei rechtzeitiger Auftragserteilung können diese auch unmittelbar uns in Auftrag gegeben werden, sofern örtliche Bestimmungen dem nicht entgegen stehen. Im einzelnen handelt es sich um folgende Maßnahmen:

  • ·         Abbruch vorhandener Gebäude einschl. Abbruchgenehmigung
  • ·         Entfernen und/oder Beseitigen eines vorhandenen Pflanzbestands
  • ·         Abfuhr von Aushubmaterial, für das keine Lagermöglichkeit auf dem Grundstück besteht, bzw. das für die Hinterfüllung der Arbeitsräume ungeeignet ist.
  • ·         Evtl. erforderliche Verbau- oder Sicherungsmaßnahmen für die Baugrube, sowie Verbau- und Unterfangungsarbeiten.
  • ·         Arbeiten außerhalb des Gebäudes für die Ver- und Entsorgung, sowie die Verlegung der notwendigen Netzleitungen für private wie öffentliche Netze.
  • ·         Evtl. erforderliche Schächte für Abwasser oder Regenwasser, sofern kein Anschluss an das öffentliche Netz möglich ist.
  • ·         Wasserhaltungsmaßnahmen bei Grundwasserständen oberhalb 30 cm unter Kellersohle

4. Fundamente

Fundamentplatte in WU-Beton d = 25 cm, bzw. nach statischen Erfordernissen, mit konstruktiver Ober- und Unterbewehrung nach statischer Berechnung, entsprechend Bodenverhältnissen auf Sauberkeitsschicht bzw. Spezialfolie in Betongüte von C 25/30. Es wird eine Bodenpressung von mindestens 200kN/qm vorausgesetzt. In die Fundamente wird ein Fundamenterder nach VDE-Vorschrift eingebaut. Bei Hang-  bzw.  nicht unterkellerter Bauweise kann abhängig von der Höhenanordnung des Gebäudes ein Mehraufwand für Fundierung anfallen, der sich erst nach Höhenaufnahme des Geländes und den Festlegungen der Eingabeplanung ermitteln lässt. Er ist separat, bzw. nach tatsächlichem Aufwand zu vergüten.

5. Entwässerung

Je nach örtlichen Gegebenheiten ist zu unterscheiden zwischen einem Mischsystem, bei dem Schmutz- und Regenwasser in das örtliche Kanalnetz eingeleitet wird, und einem Trennsystem, bei dem nur das Schmutzwasser in das öffentliche Kanalsystem geleitet werden darf, Tag- und Regenwasser aber durch geeignete Maßnahmen (z.B. Sickerschächte) auf dem Grundstück abgeleitet werden müssen. Im Festpreis enthalten sind die Kanalleitungen innerhalb des Gebäudes bis zur Hausaußenkante und die Regenwasserfallrohre bis Oberkante Gelände. Wenn die vorhandene Kanaltiefe es zulässt, können die Abwassergrundleitungen auch unter der Kellersohle im Sandbett verlegt werden. Bei nicht ausreichender Kanaltiefe, bzw. bei Einbau von Sanitärgegenständen im Keller ist in der Regel eine Hebeanlage erforderlich. Diese Zusatzmaßnahmen, sowie der Anschluss an das öffentliche Kanalnetz sind gesondert in Auftrag zu geben.

6. Rohbau – Keller

Der Kellerboden wird auf einer Sauberkeitsschicht bzw. auf PE-Folie entsprechend den vorgefundenen Bodenverhältnissen als Fundamentplatte ausgeführt. Die Stärke und Bewehrung entspricht der statischen Berechnung. Die  Kelleraußenwände werden aus wasserundurchlässigem Beton in Betongüte C 25/30, d = 25 mit einer Außendämmung aus extrudiertem  Hartschaum d = 12 cm erstellt. In die Arbeitsfuge zwischen Kellersohle und Kelleraußenwand wird zur Abdichtung gegen Feuchtigkeit ein Fugenband und eine beidseitige Anschlussbewehrung aus Stahlmatten eingebaut. Eine Noppenfolie wird vor Hinterfüllung der Arbeitsräume zum Schutz der Kelleraußenwände eingebaut.

Eine druckwasserdichte Ausführung des Kellers (z.B. als weiße Wanne mit WU-Betongüte C 30/35 von Wänden und Bodenplatte) und evtl. Zusatzmaßnahmen wie wasserdichte Lichtschächte oder Kellerfenster sind gesondert in Auftrag zu geben.  Eine erforderliche Fremdüberwachung gemäß WU-Richtlinie 2003 erfolgt namens und im Auftrag der Bauherrn.

Die Kellerzwischenwände werden massiv aus Ziegelsteinen gemauert. Eine Horizontalisolierung schützt vor aufsteigender Bodenfeuchtigkeit.

Ausführung der Kellerfenster in Kunststoff mit Isolierverglasung, Größe 100 x 80 cm. Vorgesehene Lichtschächte als weiße Kunststoff-Fertigteile, abgedeckt mit Gitterrosten, Maschenweite 30 x 30 mm, die sich einbruchsicher verriegeln lassen.

Die Kellerdecke wird als Stahlbeton-Elementdecke[2] ausgeführt. Die Stärke und Bewehrung richtet sich nach den statischen Erfordernissen. Die Kellerhöhe im Rohmaß beträgt 2,56 m.   Der Hauseingang erhält ein Podest mit zwei Stufen für bauseitigen Belag.

Nach Fertigstellung des Kellers erfolgt eine Teilabnahme mit Geländeprotokoll, in dem die geplante Geländegestaltung, die Höhe der Lichtschächte und des Sockelputzes festgelegt werden.

7. Rohbau – Wohngeschosse

Die Außenwände werden aus 36,5 cm starken Niedrigenergieziegeln mit Wärmeleitzahl W/(m*K) = 0,08 ausgeführt. Die Innenwände sind aus Ziegeln in Stärke gemäß Planung bzw. statischen Erfordernissen. Die lichte Höhe im Rohmaß (ohne Bodenaufbau) beträgt 2,625 m. Geschossdecken als Stahlbeton-Elementdecken bzw. aus Massiv-Stahlbeton. Ihre Bewehrung und Stärke entspricht den statischen Erfordernissen. Balkone aus Stahlbeton erhalten auf der Unterseite eine umlaufende Tropfwassernut. Durch entsprechende Abtrennung und Wärmedämmung werden Wärmebrücken sicher vermieden.[3] Bei der Möglichkeit von Niederschlägen werden die Mauerkronen nachts und am Wochenende abgedeckt. Es wird strikt darauf geachtet, dass für die Baubeteiligten ordentliche sanitäre Einrichtungen zur Verfügung stehen und sich die Baustelle an arbeitsfreien Tagen in einem gesicherten und sauberen Zustand befindet.

Eventuelle Beton- und sonstige Arbeiten für Außenanlagen, die vom Gelände bzw. der Höhenlage des Gebäudes abhängen sind im Leistungsumfang nicht enthalten und gesondert in Auftrag zu geben (z.B. Terrassen, Außentreppen und -podeste, Wege, Pflasterarbeiten, gärtnerische Gestaltung.

Herstellerinfo: Thermopor, Staudacher, Schlagmann, handwerkliche Herstellung

Gutschrift bei Ausführung der Außenwände in Porenbeton oder als WDV-System  (Wärmedämmverbundsystem =  Ziegel + Styropor 24/12 cm).

8. PUTZARBEITEN

Die Außenwände erhalten einen zweilagigen Kalkzementputz mit wasserabweisender, altweiß eingefärbter oberer Lage, die laut Herstellervorschrift einen zusätzlichen Egalisierungsanstrich erübrigt. Die Körnung beträgt 2 – 3 mm. Auf Wunsch können verschiedene Putzmuster zur Auswahl angebracht werden. Farbig eingefärbter Putz (SW) kann auf Wunsch ausgeführt werden, ebenso die Ausführung von Gesimsen,  Lisenen und Fensterbändern. Bei farbigem Putz wird ein Egalisierungsanstrich empfohlen, der gesondert zu beauftragen ist[4]. Der Sockel oberhalb des Geländes erhält einen wasserabweisenden Spezialputz, der zur Angleichung oder Absetzung vom übrigen Putz gestrichen wird. Unterhalb der Erdgleiche muss der Putz durch mineralische Dichtschlämme bauseitig gegen Erdberührung abgedichtet werden.[5] Bei Ausführung der Außenanlagen sollte bauseitig ein Kiesstreifen als Spritzschutz vorgesehen werden.

Alle Ziegelwände erhalten einen Weißkalkhydratputz, in Keller- und Feuchträumen auf Zementbasis, in den übrigen Wohnräumen auf Gipsbasis. Ortbetondecken erhalten einen entsprechenden Innenputz. Die Putzoberfläche wird gefilzt (leicht rau) ausgeführt. Freie Mauerkanten werden durch verzinkte Kantenschutzschienen geschützt.

Ein baubiologisch hochwertiger, mehrlagiger Innenputz aus reinem Kalk oder ein Lehmputzsystem steht alternativ zur Verfügung (bei 6 – 8 Tagen Bauzeitverlängerung, SW).

9. ESTRICHARBEITEN

Im Keller wird Estrich auf Trennlage mit Feuchtigkeitsisolierung ausgeführt. Ein offener Kellervorplatz, ausgebaute Kellerräume und nicht unterkellerte Bereiche erhalten eine zusätzliche Wärmedämmung. Wohnräume im Erdgeschoss erhalten schwimmenden Estrich auf Wärmedämmung bzw. oberhalb des Erdgeschosses auf Trittschall-Dämmung. Begehbare Abseitenbereiche im Dachgeschoss werden mit Schutzestrich auf Wärmedämmung ausgeführt. Gemauerte Garagen erhalten einen abriebfesten Estrich mit Hartkorneinstreuung.

10. TREPPEN

Im Festpreis vorgesehen ist eine Stahlbeton-Treppenanlage mit Fliesenbelag inkl. Fliesensockeln[6], die auch mit anderen Belagsarten versehen werden kann (SW, siehe Bodenbelagsarbeiten). Alternativ ohne Mehrpreis ist bei rechteckigen Treppengrundrissen eine Holzsystem-Treppenanlage mit Trittstufen in Buche, Tragkonstruktion in Stahl oder Holz aufgesattelt, die auch in anderen Holzarten ausgeführt werden kann. Beide Varianten erhalten ein Treppengeländer in Holz mit senkrechten Stäben in Edelstahl.

Unter Verrechnung der entstehenden Preisdifferenz können auch andere Treppenanlagen eingebaut werden (Holzwangentreppen, Marmor- und Granittreppen usw.).

11. TÜREN

Wohnraumtüren deutscher Markenhersteller werden als beschichtete oder echtholzfurnierte (SW) Röhrenspankonstruktion mit runder oder profilierter Kante und Rundkantenzargen eingebaut. Es stehen die folgenden Ausführungen zur Verfügung (Standard kursiv fett):

  • ·         weiß seidenmatt

 

  • ·         Wildeiche
  • ·         Buche natur
  • ·         Esche natur
  • ·         Esche weiß
  • ·         Ahorn natur

Die Drückergarnituren sind zweiteilig mit Rosette, Fabrikat Hoppe Verona in Aluminium natur oder Edelstahl.

Wenn keine natürliche Belichtung einer Diele bzw. eines Flurs vorhanden ist, erhalten zwei Türen dieses Bereichs einen Glasausschnitt mit dreiseitig gleichem Rand, wahlweise in Mastercarré oder Gothic weiß, als Einscheibensicher-heitsglas.

Vertraglich vereinbarte Ganzglastüren:

Preisgruppe 1: Fabrikat Mame,  Einscheiben-Sicherheitsglas mit Rillenschliff, Sandstrahlprofil oder Siebdruck, inkl. Schlosskasten, Bändern mit Hülsen und passendem Türgriff.

Preisgruppe 2: wie oben mit Mastercarréglas 8 mm.

Kellertüren einschl. der Zargen mit Kunststoffoberfläche und Rundzargen, Drückergarnitur Hoppe Verona Alu F1 mit Schild.

Haustüre in Aluminium, wobei eine Vielzahl von Ausführungsvarianten zur Auswahl stehen.

Für die Bemusterung gelten ungeachtet von Türbreiten und Zargenstärken folgende einheitlichen Verrechnungspreise (inkl. MWSt. ohne Einbaukosten):

  • ·       Ganzglastüre Preisgruppe 1: € 980.–
  • ·       Ganzglastüre Preisgruppe 2: € 685.–
  • ·       Standard-Wohnraumtüre: € 330.–
  • ·       Wohnraumtüre mit Glasausschnitt: € 440.–
  • ·       Standard-Kellertüre: € 295.–
  • ·       Haustüre ohne Seitenteil: € 2.500.–
  • ·       Haustüre mit Seitenteil 62,5 cm: € 3.100.–
  • ·       Haustüre mit zwei Seitenteilen 62,5 cm: € 3.500.–

Herstellerinfo: Garant, Hörmann, Beschläge: Hoppe

12. FENSTER UND FENSTERTÜREN

Die Fenstertüren sowie die stehenden Fenster der Wohnräume  werden in Kunststoff weiß hergestellt. Die Montage erfolgt nach den Richtlinien des Instituts für Fenstertechnik Rosenheim (RAL-Montage). Die Fenster verfügen über einen Aushebelschutz durch Pilzzapfenverriegelung. Beschläge in weiß oder Alu natur. Bäder und WC’s erhalten auf Wunsch Ornamentglas.

Fenster und Hauseingangstüre in Holz, Holz-/Alufenster, sowie Fenster mit erhöhtem Schall- und Einbruchsschutz auf Anfrage.

Die Verglasung der stehenden Wohnraumfenster erfolgt dreifach. Ihr Ug-Wert  beträgt 0,7 W/m2K. Vertraglich vereinbarte Dachflächenfenster haben, falls keine nähere Vereinbarung getroffen wurde, die Abmessung 0,66 m x 1,14 m (b/h), Fabrikat Velux oder Roto[7].

Herstellerinfo: Rehau, Salamander, Velux, Roto, handwerkliche Herstellung

13. ROLLLADEN/FENSTERLÄDEN

Alle rechteckigen Fenster und Fenstertüren in den Wohnräumen, Bädern und WC’s, auch im ausgebauten bzw. ausbaufähigen Dachgeschoss erhalten, soweit technisch ohne Mehraufwand möglich, Kunststoffrollladen in  wärmebrückenfreien hochdämmenden Ziegelrollladenkästen nach ENEV. Ausgenommen sind Dachflächen- und Kellerfenster, Sonderverglasungen (schräg, rund. über Eck), Erker und Dachgauben.

Auf Wunsch können Rollladen mit elektrischem Antrieb ausgestattet werden (SW). Die Ausführung erfolgt in professioneller Qualität durch eine motorbetriebene Welle mit Tasterbetätigung am Fenster. Es stehen mehrere Steuerungskonzepte zur Verfügung (SW). Im Rahmen einer individuellen Beratung können wir eine gewerksübergreifende, maßgeschneiderte Lösung anbieten.[8]

Auf Wunsch gegen Aufpreis werden Vorbaurollladen eingebaut. Durch entsprechende Form- und Farbwahl können diese Rollladen wesentliche gestalterische Elemente darstellen. Sie sind auch für Schräg- und Sonderverglasungen lieferbar.

Wenn Klappläden vereinbart wurden, werden sie anstelle von Rollladen als Jalousieläden in Aluminium ausgeführt. Sie sind in den  gängigen RAL-Farben lieferbar. Kurbelantriebe auf Anfrage (SW).

14. FENSTERBÄNKE

Äußere Fensterbänke aus eloxiertem Aluminium. Weiß beschichtete Ausführung auf Wunsch ohne Mehrpreis. Innere Fensterbänke aus Granit rosa beta oder bianco sardo in 3 cm Stärke.

Bei Fenstertürelementen mit Austritt wird die äußere Fensterbank ebenfalls in Granit ausgeführt.

15. KAMINE

Bei Ausführung einer Gasbrennwertheizung wird eine Abgasleitung an geeigneter Stelle vorgesehen. Bei Häusern mit Wärmepumpen-Heizung ist ein Kaminzug nicht erforderlich und wird nur als Sonderwunsch eingebaut.

Bei Häusern mit Pelletsheizung (SW) wird ein einzügiger, feuchteunempfindlicher Edelkeramik-Schornstein installiert. Falls im Auftrag eine andere Anzahl von Kaminzügen festgelegt wurde, ist diese maßgeblich.

 

Ob und welche Kaminzüge zur Ausführung kommen, richtet sich nach dem beauftragten Heizsystem in Ergänzung mit einer evtl. zusätzlichen Vereinbarung im Auftrag. Die Darstellung von Kaminzügen in Planzeichnungen stellt lediglich eine Standortoption dar.

Maßnahmen aufgrund von Kaminkehrerauflagen wie Tritte, Leitern oder Dachausstiege sind gesondert in Auftrag zu geben.

Herstellerinfo: Erlus, Schiedel

16. ZIMMERERARBEITEN

Bei Steildächern wird ein Dachstuhl in Pfettenkonstruktion aus Fichtenholz der Güteklasse I – II, Schnittklasse AB mit baulichem Holzschutz ausgebildet. Die Sparrenhöhe beträgt mindestens 20 cm. Auf die Sparren wird ein Windrispenband aus verzinktem Stahlblech, entsprechend statischer Erfordernis angebracht.

Sichtbare Teile des Dachstuhles werden gehobelt. Pfettenköpfe werden angeschrägt. Die äußere Dachhaut besteht im Bereich der Dachuntersichten aus einer 19 mm starken Holzschalung aus gehobelten Nut- und Federbrettern in Fichte. Eine armierte, diffusionsoffene Kunststofffolie schützt den übrigen Dachbereich vor Flugschnee. Die darüber befestigte Konterlattung (in Längsrichtung oberhalb der Dachsparren) stellt die Unterkonstruktion für die Dachlattung dar. Latten ca. 24×48 mm aus Fichtenholz, Güteklasse I, Schnittklasse A, zur Eindeckung mit Tondachziegeln.

Sonstige Dachkonstruktionen, Flachdächer: Dimensionierung von Tragkonstruktionen und Dämmstoffstärken entsprechend Berechnung des Fachingenieurs.

17. DACHKonstruktion

Bei Sattel- und Pultdächern ab 16° Neigung erfolgt die Dacheindeckung mit echten Tondachziegeln Fabrikat Ergoldsbacher oder Creaton als Flachdachziegel. Soweit nach den örtlichen Vorschriften möglich, kann der Bauherr ohne Mehrpreis unter folgenden Ausführungen auswählen: Ziegel natur, rot engobiert, Kupfer engobiert, und anthrazit engobiert. Alternativ stehen im erweiterten Standard die Edelengoben,  Quarzengoben und Hochglanzengoben (Glasuren) der jeweiligen Hersteller mit einer Vielzahl von Farben und Oberflächen zur Verfügung.

Zusätzlich enthalten sind: 10 Ersatz-Dachziegel, 4 Ersatz-Ortgangziegel, 2 Ersatz-Firstziegel.

Herstellerinfo: Erlus, Creaton

Falls die Planung des Wohngebäudes ein Flachdach vorsieht wird es als Warmdach  ausgeführt mit Kaltbitumen-Voranstrich auf Stahlbetondecke, Dampfsperrschweißbahn, Anschluss der Dampfsperrschweißbahn an aufgehende Bauteile, inkl. Voranstrich, Hartschaum oder mineralische Gefälledämmung in WLG 035 bzw. entsprechend. Wärmeschutznachweis. Die Abdichtung erfolgt mindestens zweifach bituminös gemäß Flachdachrichtlinien der Anwendungskategorie„ Hohe Beanspruchung“.

18. SPENGLERARBEITEN

Sämtliche Spenglerarbeiten einschl. der halbrunden Dachrinnen, der Einlaufbleche, der erforderlichen Formstücke und Fallrohre, der Kehlbleche, Kaminverwahrungen und -ummantelungen sowie eventuelle Anschlüsse und Einfassungen werden entsprechend den Empfehlungen des ZVSK (Zentralverband Sanitär, Heizung, Klempner) in Titanzink ausgeführt. Ausführung in Kupfer, Edelstahl, oder Alu beschichtet (SW)  unter Verrechnung der jeweils aktuellen Preisdifferenz. Bei Häusern mit Ortgangbrett erfolgt eine Ortgangverblechung.

Herstellerinfo: handwerkliche Herstellung

19. METALLARBEITEN/GELÄNDER

Es werden Treppengeländer in Holz mit senkrechten Stäben in Edelstahl oder ein Handlauf an der treppeninneren Wand (wahlweise Holz oder Metall) eingebaut. Eingeplante Balkongeländer, Fenstergitter, französische Balkone und sonstige Außengeländer in Metall. Sie werden vor dem Einbau feuerverzinkt und dadurch zuverlässig gegen Rost geschützt. Eine Ausführung in Edelstahl (SW) ist im erweiterten Standard möglich.

20. ELEKTROINSTALLATION

Die gesamte Elektroinstallation wird entsprechend den VDE-Richtlinien und den Vorschriften des örtlichen Versorgungsunternehmens ausgeführt.

Die Elektroinstallation der Wohngeschosse und in gemauerten Garagen erfolgt komplett in Leerrohren. Die Ausstattung sämtlicher Wohnräume erfolgt mit weißen Großflächenschaltern und -steckdosen im Modulprogramm. Es erhalten:

Wohnen

    • ·         2 Deckenbrennstellen
    • ·         4 Doppelsteckdosen
    • ·         1 Schalter mit Steckdose an jeder Innentüre
  • ·         1 elektronischer Helligkeitsregler
  • ·         1 Antennenanschluss
  • ·         1 LAN-Anschluss 

 

Wohnen/Essen wie Wohnen jedoch:

  • ·         3 Deckenbrennstellen
  • ·         5 Doppelsteckdosen

Essen (wenn separater Raum)

  • ·         1 Deckenbrennstelle
  • ·         1 Schalter mit Steckdose
  • ·         2 Doppelsteckdosen

Küche:

  • ·         1 Deckenbrennstelle
  • ·         1 Schalter mit Steckdose
  • ·         4 Doppelsteckdosen
  • ·         1 Anschluss Elektroherd
  • ·         1 Anschluss Geschirrspüler
  • ·         1 Steckdose für Kühlschrank
  • ·         1 Steckdose für Dunstabzug
  • ·         weitere Deckenbrennstelle mit Schalter und Steckdose für Küchen mit Essplatz

Speise: 

  • ·         1 Deckenbrennstelle
  • ·         1 Schalter mit Steckdose

Hauswirtschaftsraum:

    • ·         1 Deckenbrennstelle
    • ·         1 Schalter mit Steckdose
    • ·         2 Doppelsteckdosen
  • ·         1 Anschluss Waschmaschine
  • ·         1 Anschluss Trockner

 

Arbeiten/Büro:

    • ·         1 Deckenbrennstelle
    • ·         1 Schalter mit Steckdose
    • ·         3 Doppelsteckdosen
  • ·         1 Antennenanschluss
  • ·         1 LAN-Anschluss 

 

Gast:

  • ·         1 Deckenbrennstelle
  • ·         1 Schalter mit Steckdose
  • ·         2 Doppelsteckdosen

Windfang/Garderobe:

  • ·         1 Deckenbrennstelle
  • ·         1 Schalter mit Steckdose
  • ·         1 Brennstelle mit Ausschalter (Hauseingang außen)

Diele:

  • ·         1 Deckenbrennstelle
  • ·         1 Schalter mit Steckdose
  • ·         2 Wechselschalter

Treppe Erd- und Obergeschoss:

  • ·         2 Lichtauslässe
  • ·         1 Wechselschaltung mit Steckdose

Schlafzimmer:

    • ·         1 Deckenbrennstelle
    • ·         1 Steckdose am Schalter
    • ·         3 Doppelsteckdosen
  • ·         1 Antennenanschluss
  • ·         1 LAN-Anschluss 

 

Kinderzimmer:

    • ·         1 Deckenbrennstelle
    • ·         1 Steckdose am Schalter
    • ·         3 Doppelsteckdosen
  • ·         1 Antennenanschluss
  • ·         1 LAN-Anschluss 

 

Bad/Dusche: 

  • ·         1 Deckenbrennstelle
  • ·         2 Wandauslässe (Dusche 1)
  • ·         1 Steckdose am Schalter
  • ·         3 Steckdosen (Dusche 2)

WC:

  • ·         1 Wandbrennstelle
  • ·         1 Steckdose am Schalter

Terrasse/Balkon/Loggia:

  • ·         1 Brennstelle mit Ausschalter
  • ·         1 Außensteckdose (Terrasse mit Ausschalter in Doppelwippe)

Massivgarage:

    • ·         1 Decken- oder Wandbrennstelle
    • ·         1 Wechselschalter mit Steckdose
    • ·         1 Doppelsteckdose
  • ·         1 400-Volt-Kraftsteckdose

 

Kellertreppe:

  • ·         1 Decken- oder Wandbrennstelle
  • ·         1 Wechselschalter mit Steckdose

Kelleraußentreppe:

  • ·         1 Decken- oder Wandbrennstelle
  • ·         1 Wechselschalter

Standardkeller:

  • ·         1 Deckenbrennstelle
  • ·         1 Steckdose am Schalter

Keller/Hobbyraum:

  • ·         2 Doppelsteckdosen zusätzlich

Keller/Waschküche:

  • ·         1 Deckenbrennstelle
  • ·         1 Schalter mit Steckdose
  • ·         2 Doppelsteckdosen
  • ·         1 Anschluss Waschmaschine (wahlweise statt HWR oder anderweitig)
  • ·         1 Anschluss Trockner (wahlweise statt HWR oder anderweitig)

Dachspitz (ab 1,80 nutzbare Höhe)[9]:

  • ·         1 Brennstelle
  • ·         1 Schalter (einfach) mit Steckdose

Sonstiges: Anschlussmöglichkeit für Waschmaschine und Trockner wahlweise auch in Bad oder  Küche. Leerrohre für Klingelanlage, Sprechanlage, Türöffner, Kabelanschluss und an alle LAN-und Antennendosen[10]. Bei Vereinbarung einer Fußbodenheizung werden Raumthermostate eingebaut.

In allen ausgebauten Geschossen werden Rauchmelder installiert.

21. HEIZUNG UND WARMWASSER

Zur Erzielung eines erhöhten Energiestandards (KfW 70) wird eingebaut

 

Luft-Wasser-Wärmepumpenheizung mit integrierter zentraler Be- und Entlüftung, Fabrikat Stiebel Eltron Typ LWZ 404/504. Hierbei handelt es sich um eine Wärmepumpe, die über die Grundfunktionen Heizen, Warmwasserbereitung und die Zusatzfunktion Lüften verfügt. Die Wärmepumpe entnimmt der Außenluft die Wärme. Der Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher erzielt eine Wärme-Rückgewinnung von bis zu 90 %. Als fertiges Komplettgerät ist die LWZ bereits mit einem 200- bzw. 235-Liter-Speicher und allen Regelungsfunktionen für den Heiz-, Lüftungs- und Warmwasserbetrieb ausgestattet.

Alle Wohnräume und beheizte Kellerräume erhalten Fußbodenheizung mit Aufputz-Thermostatventil zur Regelung der Raum-temperatur. Die Ausführung erfolgt mit diffusionsdichten Rohren. Jedes Wohngeschoss erhält einen eigenen Verteiler. Bäder mit weniger als 8 qm Wohnfläche werden mit auf <= 10 cm reduziertem Verlegeabstand der Rohre ausgeführt und mit einem Handtuchheizkörper mit elektrischer Heizpatrone ausgestattet.

Alternativ gegen Gutschrift kann eingebaut werden: Gas-Brennwert-Anlage Vitodens 200 Fabrikat Viessmann als Kombi-Wandkessel mit modulierendem MatriX-compact Gasbrenner und Inox-Radial-Heizfläche (Stiftung Warentest: sehr gut). Warmwasserbereitung über einen 300 Liter Solar-Brauchwasserspeicher mit korrosionsgeschütztem Speicherbehälter aus Stahl, zwei Schichten Emaillierung und katodischem Schutz über Magnesiumanode. Aufdach-Solaranlage mit ca. 6 qm Kollektorfläche für eine wirksame Unterstützung der Warmwasserbereitung (nicht bei Ausführung einer Wärmepumpenheizung oder einer Photovoltaikanlage).

Eine Beheizung erhalten sämtliche Wohnräume. Nicht beheizt werden Speis, Abstell-, Speicher-, Keller und unbewohnte Dachgeschossräume ungeachtet ihrer Bezeichnung in Planunterlagen, sofern keine abweichende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde.

BLOWER-DOOR-TEST: Bei jedem Haus wird eine Luftdichtigkeitsprüfung (Blower-Door-Test) durchgeführt. Diese Messung bestätigt die Dichtigkeit des Gebäudes und damit eine saubere sorgfältige Bauausführung.

Erweiterter Standard: (SW) 

Erdwärmepumpenheizung: In Zusammenarbeit mit führenden deutschen Herstellern (Testsieger Stiftung Warentest) können wir Ihnen  die nach unabhängigem Urteil besten Wärmepumpen auf dem Markt anbieten. Optional besteht die Möglichkeit, die Anlagen auch zum Kühlen zu verwenden (SW).

Je nach Grundstücks- und Bodenverhältnissen kommen verschiedene Wärmequellen in Frage: Grundwasserbrunnen, Erdsonden, Erdkörbe oder Erdkollektoren. Die Vereinbarung einer Grundwasser- oder Sole-Wärmepumpenheizung gilt immer vorbehaltlich ihrer technischen Realisierbarkeit ab Wärmequelle. Die vor technischer Realisierung notwendige Prüfung ist gesondert zu vergüten. Bei ungünstigen Bodenverhältnissen besteht die Möglichkeit, auf eine Luft-/Wasserwärmepumpe mit interner oder externer Aufstellung umzudisponieren, was unter Berücksichtigung der Kosten für die Wärmequelle bei Wasser-/Wasserbetrieb zu annähernd gleichen Kosten führt.

Pellets-Heizanlagen und Wandheizungen auf Anfrage.

Herstellerinfo: Stiebel Eltron, Vaillant, Siemens, Viessmann, Buderus, Wolf

22. SANITÄRINSTALLATION

Die Sanitärinstallation erfolgt ab Wasseruhr in Aluminium-verbundrohren mit lebensmittelechtem Innenrohr aus vernetztem Polyethylen (PE-Xb) und Ummantelung aus schlagzähem Kunststoff (PE-HD). Die Rohre sind hinsichtlich Temperatur und Druck hoch belastbar, chemisch neutral und besonders langlebig. Auf Wunsch erfolgt eine Ausführung in Edelstahl (SW).

Die Sanitärobjekte sind hochwertige Markenfabrikate deutscher Fertigung (z. B. Villeroy & Boch, Kaldewei, Geberit, Grohe, Cerafit usw.). Innerhalb des Preiskontingents können alle lieferfähigen Fabrikate und Produkte ohne Aufpreis ausgewählt werden.

Falls keine anderen Vereinbarungen getroffen worden sind, sind folgende Sanitärobjekte sind im Festpreis enthalten[11]:

1.) Bad: 1 WC, 2 Waschtische, 1 Badewanne, 1 Dusche

2.) WC : 1 Handwaschbecken, 1 WC

Sollten in Plänen eine andere Art oder Anzahl von Sanitärgegenständen dargestellt sein, sind diese enthalten, sofern eine ergänzende Vereinbarung getroffen wurde.

Die Bauherrn sind in der Wahl der Sanitär-ausstattungsgegenstände und des Zubehörs frei. Es können neben den bekannten Markenfabrikaten auch die Hausmarken des Sanitärgroßhandels gewählt werden. Wenn in der Summe eine Preisdifferenz entsteht wird diese auf Basis der Bruttolistenpreise ausgeglichen[12].

Eine bodengleiche Dusche wird ohne Mehrpreis eingebaut.

Es besteht die Möglichkeit, die Sanitärgegenstände bereits vor Auftragserteilung zu bemustern. Die individuell zusammengestellte Sanitärausstattung inkl. evtl. Mehr- oder Minderkosten wird dann Bestandteil des Bauauftrags. Mehrkosten für Sonderwünsche können so vermieden werden.

Als Grundstandard sind für die Sanitärgegenstände inkl. Zubehör  folgende Preise vorgesehen:

Gäste-WC:  
Handwaschbecken €    560,–
WC-Anlage €    815,–
Bad:  
Badewannen-Anlage € 1.240,–
Dusche Standard Dusche bodengleich[13] € 1.130,– €    890,–
Waschtisch-Anlage je €    655,–
WC-Anlage €    815,–
Sonderausführungen und Ergänzungen:  
Eckbadewannen-Anlage € 2.035,–
Bidet-Anlage €    725,–
Urinal €    895,–

Ein Gartenwasseranschluss mit automatischer Absperrvorrichtung und Entleerung wird an geeigneter Stelle angebracht.

Herstellerinfo: Villeroy & Boch, Kaldewei, Geberit, Grohe, Ideal Standard

23. FLIESENARBEITEN

Bodenfliesen erhalten Küche, Speis, ein abgeschlossener Windfang/Eingangsbereich, Garderobe, Bad und WC. Eingeplante Balkone erhalten ebenfalls Bodenfliesen.

Bäder und WC’s werden 1,80 m hoch gefliest. Die Schürzen von Bade- und Duschwannen werden eingefliest. Eine farblich passende Verfugung, sowie der Einbau dauerelastischer Fugen sind im Festpreis enthalten. In Duschbereichen erfolgt die Verlegung der Wandfliesen mit einer elastischen Abdichtung.

Es können Boden- und Wandfliesen zu einem Materialpreis von € 40,–/qm   inkl. MWSt. bis zu den Formaten 40 x 40 cm (Wand) und 30 x 60 cm (Boden) individuell ausgewählt werden.

Für Keramikbeläge im Außenbereich (SW) wird eine Verlegung im Splittbett empfohlen. Alternativ erfolgt eine Verlegung wasserdicht verfugt im Buttering-Floating-Verfahren. Der Belag erfolgt mit frostsicheren Klinkern oder kleinformatigen Fliesen zu einem Materialpreis von € 30,–/qm.

Die Auswahl von Fliesen ist nicht auf eine vorgegebene Palette beschränkt, so dass alle lieferfähigen, handelsüblichen Fliesen zur Verfügung stehen. Unterschiedliche Materialpreise einzelner Bereiche können gegeneinander verrechnet werden.

24. BODENBELÄGE

Die standardmäßig vorgesehenen Bodenbeläge sind nachstehend fett kursiv hervorgehoben. Ergänzend aufgeführt sind die gängigsten, bzw. von uns empfohlenen SW-Alternativen[14].

Windfang EG/Eingangsdiele, Gardarobe:

  • ·         Bodenfliesen

 

  • ·         Granit
  • ·         Marmor

Bäder, WC’s:

  • ·         Bodenfliesen

 

  • ·         Granit
  • ·         Marmor

Küchen, Speisekammer:

  • ·         Bodenfliesen

 

  • ·         Vinyl
  • ·         PVC
  • ·         Laminat
  • ·         Granit

Geschosstreppen:

  • ·         Bodenfliesen

 

  • ·         Granit
  • ·         Holzbelag

Sonstige Wohnräume:

  • ·         Laminat

 

  • ·         Parkett
  • ·         Vinyl
  • ·         Fliesen
  • ·         Natursteinbelag

Wohnraumähnlich ausgebaute Kellerräume:

  • ·         PVC[15]

 

  • ·         Fliesen (SW)[16]

Bei Verwendung eines feuchtigkeitsempfindlichen Belags im Keller sollte eine Verlegung erst nach Fertigstellung der Gartenanlagen erfolgen Art und Umfang von Ausbaumaßnahmen im Keller müssen vertraglich festgelegt sein. Raumbezeichnungen in Entwurfs-, Eingabe- oder Werkplänen begründen keinen Leistungsanspruch.

Der Materialpreis von Bodenfliesen in Wohnräumen, Parkett und Vinyl liegt bei € 40.–/qm. Der Materialpreis von Laminat, Bodenfliesen und PVC im Keller beträgt € 20.–/qm.

Verlege-, Nebenkosten, Verschnitt und Einkaufsrabatte verschiedener Bodenbeläge sind unterschiedlich. Änderungen bei den Bodenbelägen machen einen Großteil der Individualisierungs-wünsche aus. Um einen evtl. Änderungsaufwand so gering wie möglich zu halten und um Kostentransparenz zu gewährleisten gelten folgende Verrechnungspreise[17] (verlegte Leistung) und Gutschriftspreise (für Ausführung in Eigenleistung inkl. Holzsockel-Umlage, Preise in Klammern):

– Bodenfliesen Wohn-   räume[18]                     € 68,10/qm (76,10)

– Parkett                      € 53,00/qm (61,00)

– Vinyl                          € 53,00/qm (61,00)

– Laminat                     € 36,00/qm (44,00)

Die Verlegung von Parkett, Vinyl und Laminat erfolgt schwimmend. Alle Beläge sind geeignet für Fußbodenheizung.

25. MALERARBEITEN

Die Putzflächen aller Wohnräume wie der Kellerräume werden mit umweltfreundlicher Innendispersions- oder Silikatfarbe gestrichen. Die Fugen von Filigrandecken werden tapezierfertig gespachtelt, die Deckenflächen mit Raufaser tapeziert und gestrichen[19]. Holzgeländer, Holzverschalungen, sowie sichtbare Teile der Dachkonstruktion werden mit offenporiger PCP-freier Holzschutzlasur fachgerecht eingelassen. Balkongeländer sowie FH-Elemente werden grundiert und erhalten einen Lackanstrich. Wenn vom Hersteller vorgeschrieben erhält ein farbiger Außenputz (SW) einen Egalisierungsanstrich.. Der Kellersockel wird mit wasserabweisender Außendispersionsfarbe gestrichen.

26. DACHAUSBAU

Ein ausgebautes Dachgeschoss wird mit einer Warmdachkonstruktion nach DIN 4108 ausgeführt. Es wird zwischen den Sparren und den Kehlbalken mit 200 mm starkem Klemmfilz wärmegedämmt. Als Dampfbremse und Windsperre wird eine diffusionsoffene Folie und Dichtband eingebaut. Decken und Dachschrägen werden mit Gipskartonplatten verkleidet. Abseitenwände werden aus Ziegelwänden mit Zusatzdämmung oder in Trockenbau hergestellt. Sonstige Ausstattung grundsätzlich wie in den übrigen Wohngeschossen.

Ab einer nutzbaren Höhe von 1,80 im Dachspitz: kann eine Einschubtreppe (SW) eingebaut werden. Zur Vermeidung von Schwitzwasser empfehlen wir eine zusätzliche Wärmedämmung der Schrägen im Dachspitz (SW).

Bei ausbaufähigem Dachgeschoss: Geschosstreppe mit abgemauertem, verputztem Treppenhaus, Wohnraumtüre, Podest. Der spätere Ausbau ist vorbereitet mit Anschlüssen für Versorgungs-, Entsorgungs-, Strom- und Heizungsleitungen. Im Festpreis bereits enthalten ist der Einbau eingeplanter Fensterelemente einschl. der Fensterbänke und der Kehlbalken. Estrich-, Isolier- und Putzarbeiten sind bauseitig zu erbringen bzw. gesondert zu vereinbaren[20]. Entsprechendes gilt für nicht ausgebaute Räume (z.B. Speicher) in einem ausgebauten Dachgeschoss.

27. KELLERAUSBAU

Auf Wunsch können einzelne Kellerräume wohnraumähnlich[21] ausgebaut werden. Folgende Maßnahmen (weitere auf Anfrage) sind bei Deklaration eines Kellerraums als „Wohnraum“ bzw. „mit wohnraumähnlichem Ausbau“ vertraglicher Leistungsumfang:

  • ·         Heizung
  • ·         Innenputz[22] und Decken analog den Wohnräumen
  • ·         Fußbodenaufbau mit schwimmendem Estrich auf Feuchtigkeitsisolierung und verstärkter Wärmedämmung
  • ·         Elektroausstattung analog[23] Gästezimmer
  • ·         Bodenbelag

Weitere Ausbauleistungen sind vertraglich festzulegen. Die bloße Raumdeklaration in Plänen, insbesondere bei Entwurf oder Eingabe, bewirkt keinen Leistungsanspruch oder eine Zusage für eine gewerbliche oder Wohnraumnutzung.

28. BAUSEITIGE LEISTUNGEN

Bodenaustausch-, Gründungs- oder Abdichtungsmaßnahmen die durch die vorgefundenen Bodenverhältnisse zusätzlich erforderlich werden sollten, sind nicht im Festpreis enthalten. Das gleiche gilt für Leistungen, die grundstücksbedingt sind (z.B. Unterfangungsmaßnahmen, Hebeanlagen, falls Sanitärgegenstände/Abläufe im Keller eingeplant sind oder die Kanaltiefe nicht ausreicht, Grundwasserabsenkungen bei Wasserständen oberhalb der Kellersohle, Regen- und Abwasserleitungen ab Außenkante Gebäude usw.) bzw. aufgrund behördlicher oder sonstiger Auflagen erforderlich werden.

Die bauseitige Gelände- bzw. gärtnerische Gestaltung ist so vorzunehmen, dass das Bauwerk nicht von Oberflächenwasser beeinträchtigt wird. Sockelputze sind vor dem Anfüllen entsprechend DIN 18195 zu schützen.

Der Baustrom ist grundsätzlich im Leistungsumfang enthalten. Strom für bauseitige Leistungen bzw. Eigenleistungen wird nach Verteilerschlüssel, tatsächlichem Verbrauch oder Absprache umgelegt. Betriebsstoff für die Inbetriebnahme der Heizung oder für Kältebauperioden ist bauseitig zu stellen. Auf Wunsch bzw. bei ungünstigen Witterungsverhältnissen können Trocknungsgeräte eingesetzt werden.[24]

Die Baustelle wird ebenerdig, ohne Grund-, Hang- oder Schichtwasser vorausgesetzt. Sie muss während der Bauzeit für Fahrzeuge bis 40 to Gesamtgewicht erreichbar sein und genügend Lagermöglichkeiten für Material und Erdaushub bieten. Anschlussmöglichkeiten für Ver- und Entsorgung sowie die erforderlichen Schächte müssen vorhanden sein, bzw. bauseitig erstellt werden. Der Bauplatz muss im Baubereich frei von Gebäudeteilen, Baumbestand und sonstigen Hindernissen sein.

29. Garagen

Garagen als integrierter Bestandteil des Gebäudes sind im Leistungsumfang generell enthalten. Die Ausführung der Außenwände erfolgt in Ziegel, handwerklich gemauert, mit Kalkzement-Innen- putz, und einem Außenputz gleich dem Wohngebäude. Es wird ein abriebfester Estrich mit Hartkorneinstreuung eingebaut, zusätzlich eine  400-Volt-Drehstromsteckdose.

Angebaute oder freistehende Garagen werden nur nach gesonderter Vereinbarung Bestandteil des Leistungsumfangs.

Garagentore sind in Metall-Sickenausführung vorgesehen, geeignet für elektrischen Antrieb (SW[i]).

Fertigteilgaragen

Auf Wunsch bzw. entsprechend Vereinbarung werden Fertigteilgaragen aus dem Programm führender Hersteller geliefert[25]. Abhängig vom jeweiligen Garagenanbieter betragen die Maße bei Einzelgaragen ca. 2,98 x 5,98, bei Doppelgaragen ca. 5,98 x 5,98. Doppelgaragen haben einen Mittelausschnitt. Bei Großraumgaragen, Fertigteilgaragen in Übergröße und Grenzgaragen sind vorab die Liefermöglichkeiten und die örtlichen Gegebenheiten zu klären. Bei Grenzgaragen ist ein evtl. Mehraufwand aufgrund der Situation des Nachbargrundstücks (z.B. eine erforderliche Unterfangung) bauseitige Leistung. Wir empfehlen eine individuelle Absprache im Zuge der Werkplanung.

30. GRUNDSÄTZLICHES

Die Preisangaben sind in der Regel Händler- bzw. Herstellerlistenpreise inkl. MWSt. Sie gelten bei Verrechnung mit gleichartigen Leistungen, nicht zur Gutschrift von Eigenleistungen[26]. Falls nicht ausdrücklich angegeben sind Einbau bzw. Montage, Nebenleistungen und Rabatte nicht berücksichtigt. Wenn Leistungen entfallen, erfolgt eine Gutschrift auf Basis der ersparten Aufwendungen.

Darstellungen in Entwurfs- und Eingabeplänen die über diese Baubeschreibung hinausgehen, dienen lediglich der Illustration und werden nur bei vertraglicher Vereinbarung Leistungsumfang (z.B. frei stehende Garagen. Kamine, Außenanlagen, Mobiliar, farbliche Gestaltung).

Ergänzend zu den Festlegungen dieser Leistungsbeschreibung erfolgt die Ausführung des Bauvorhabens auf Grundlage der technischen Festlegungen der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB/C). Änderungen, die den Wert des Bauwerks nicht beeinträchtigen, bzw. ihn verbessern bleiben vorbehalten.  Die Übergabe des Bauvorhabens erfolgt besenrein.

Bis ein natürliches Feuchtegleichgewicht (Sorptionsfeuchte) eingetreten ist, kann ein Schwind- und Quellverhalten von Bauholz, eine Haarrissbildung in Beton und Putz, sowie ein Schüsseln des Estrichs auftreten. Dauerelastische Anschlussfugen die aufgrund von Bauteilbewegungen oder Alterung aufgehen, unterliegen nicht der Gewährleistung, sondern sind bauseitig zu warten.

31. ENERGIESPARBAUWEISE

Wir empfehlen ausdrücklich eine klassische monolithische Bauweise unter Verwendung energiesparender Maßnahmen nach aktuellem Stand der Technik. Wir garantieren damit einen ökologischen und ressourcenschonenden Umgang mit Rohstoffen und Energie, insbesondere eine nachhaltige und wertstabile Bauweise. Neubauten mit z. B. styroporbasierten WDV-Systemen[27] haben Nebenwirkungen und Folgekosten, die ihren Bauherrn in der Regel nicht bewusst sind.

Wir beraten  ausführlich und neutral zu allen Aspekten des energiesparenden Bauens. Wir garantieren damit in Summe eine Bauweise mit der bestmöglichen Effizienz.

32. Erweiterter Standard

Alle häufig vorkommenden Individualisierungswünsche sind in Rahmenverträgen festgelegt. Dadurch können die Leistungen zuverlässig kalkuliert und kostengünstig angeboten werden. In einer umfangreichen Datenbank sind sowohl aktuelle Ausführungsvarianten, wie auch frühere Sonderleistungen hinterlegt und dokumentiert. Unsere umfangreichen Preis- und Ausführungsinformationen garantieren ein schnelles Angebot und günstige Preise.

35. FAIRNESS-Garantie

Es wird hiermit ausdrücklich garantiert, dass die Abwicklung des Bauvorhabens, insbesondere die Handhabung von Leistungsänderungen und Sonderwünschen zu fairen Bedingungen erfolgt.

 

Häufig wiederkehrende Leistungen werden zu den Bedingungen des erweiterten Standards (siehe oben) erbracht. Bei individuellen Vorstellungen legen wir auf Wunsch die Kostengrundlagen offen. Leistungsänderungen bis zur Fertig-stellung der Werkplanung, bei Positionen des Ausbaus, sofern planungstechnischen möglich, auch bis Baubeginn, bieten wir auf Basis der Selbstkosten bzw. des erweiterten Standards an.

Wir garantieren eine faire, ausgewogene Beratung und Betreuung sowohl vor als auch nach Vertragsabschluß, insbesondere einen partnerschaftlichen Umgang mit unseren Bauherrn, unseren Vertragsfirmen und deren Mitarbeitern, sowie allen sonstigen Baubeteiligten.

36. Änderungen und ErgÄnzungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Kenntnis genommen/bestätigt:

 

 

……………………………….           ………………………………….

Auftraggeber/Bauherr     Auftraggeberin/Bauherrin

 

 

AUGUSTA ZIEGELBAU GmbH – Alle Rechte vorbehalten –

[1] Falls Planungs- oder Ingenieurleistungen durch die Bauherrschaft gestellt werden, sind bauseitige Leistungen bei Eingabeplanung Nr 1 bis 6, bei Ausführungsplanung Nr. 7 und 8, bei Statik Nr.9 und 10 inkl. ausführungsreifer Planunterlagen. Bauseitige Ausführungspläne sind nach Maßgaben der AN zu fertigen und durch sie freizugeben. Alle Pläne und Unterlagen sind elektronisch zu erstellen. Eine Haftung für bauseitige Planungs- und Ingenieurleistungen ist ausgeschlossen.

[2] Stahlbetonfertigteildecke mit einer Ortbetonergänzung als Aufbeton.

[3] Auf Wunsch, bzw. sofern statisch möglich, können Balkone auch als Holzkonstruktion ausgeführt werden.

[4] Eine farbige Fassadengestaltung kann auf mehrere Arten erfolgen, mit unterschiedlichen Kosten und Nutzen. Wir beraten Sie gerne.

[5] Bei rechtzeitiger Mitteilung über den geplanten Geländeverlauf kann die Putzerfirma die Abdichtung übernehmen.

[6] Ca. 6 cm Streifen aus der Standardfliese geschnitten

[7] Belichtungsnotwendige Dachflächenfenster in Wohnräumen sind im Preis generell enthalten. Sonstige in Grundrissen oder Ansichten dargestellte nur bei ausdrücklicher vertraglicher Vereinbarung. Zusätzliche Dachflächenfester oder Größenänderungen vereinbarter Fenster werden bis Fertigstellung Werkplanung netto bzw. netto/netto berechnet. Spätere Änderungen, die Fensterbreiten größer als die Sparrenfelder zur Folge haben sind nur bedingt und gegen Mehrkosten möglich. (Brutto/Netto-Abrechnung)

[8] Z.B. Einzelsteuerung zentral, Gruppensteuerung, Automatiksteuerung, Abwesenheitssimulation, Integration in Haussteuerungskonzepte und Alarmanlagen, Funksteuerungen usw.

[9] Im Preis enthalten bei Beauftragung einer Einschubtreppe bis Fertigstellung Werkplanung

[10] Die Leerdosen und –rohre sind bauseitig entsprechend den örtlichen Gegebenheiten (SAT, Kabel, Telekom) bzw. den individuellen Anforderungen (Cat 5e, 6, 7, Glasfaser) zu bestücken.

[11] Bei Ausführung der Sanitärgegenstände in Eigenleistung sind die Verschlussstopfen die Schnittstelle zur Rohinstallation. Die unter Putz liegenden Mischbatterien können im Zug der Rohinstallation mit eingebaut werden. Die Materiallieferung und Koordination ist bauseitige Leistung.

[12] Bei größeren Abweichungen wird in der Regel ein zusätzlicher Rabatt durch den ausführenden Handwerker angeboten. Dieser ist fabrikats- bzw. herstellerabhängig. Die Bemusterung erfolgt im Sanitärgroßhandel. Eigenleistung der Sanitärgegenstände ist nur komplett mit Montage möglich (Gutschrift = Summe der Bruttolistenpreise).

[13] Der für die Bemusterung der verbleibenden Sanitärgegenstände „Dusche“ vorgesehene Betrag. Differenz durch Mehrpreis bodengleiche Ausführung durch Fliesenleger und Minderpreis Duschwanne.  Wert beider Anlagen € 1.130.–.

[14] Bis Fertigstellung der Werkplanung lässt sich grundsätzlich jeder Bodenbelag vorsehen. Flügelglättung Keller (beachten, dass dann keine FB-Heizung möglich) und farbiger Estrich nur geschoßweise.

[15] Verrechnungspreis verlegt € 25,–/qm inkl. Randausbildung, Materialpreis € 20,–/qm

[16] Bei vertraglicher Vereinbarung: Verrechnungspreis verlegt von € 51,10,–/qm, Rand- oder Sockelleisten sind gesondert zu beauftragen, Materialpreis € 20,–/qm.

[17] Belagsänderungen zu diesen Preisen bis Fertigstellung Werkplanung  = netto/netto, später brutto/netto; nach erfolgter Vergabe + Stornogeb..

[18] Da Estriche in Neubauten zum „Schüsseln“ neigen, sind im Standard Holzsockelleisten (außer Bädern und WC`s) vorgesehen. Fliesensockel mit Wartungsfugen können bei Gutschrift der Standardsockel direkt mit dem Fliesenleger vereinbart werden.

[19] Eine alternative Beschichtung kann unter Gutschrift der Standardleistung  durch uns unmittelbar mit dem ausführenden Handwerker vereinbart werden.

[20] Die Maßnahmen sind davon abhängig, ob, wann und wie ein späterer Ausbau geplant ist. Eine Dämmung gemäß EnEV-Berechnung  muss bauseitig sichergestellt werden.

[21] Ausgebaute Kellerräume erfüllen in der Regel nicht die gesetzlichen Anforderungen an eine Wohnraum- oder gewerbliche Nutzung (Belichtung, Mindestraumhöhen, sanitäre Anlagen). Eine Fremdvermietung ist damit nicht zulässig. Eine ggf. vorgenommene Deklaration „Wohnraumausbau“ bedeutet daher einen wohnraumähnlichen Ausbau des jeweiligen Raums entsprechend der zusätzlichen vertraglichen Vereinbarungen ohne weitere Maßnahmen, die für eine geplante Nutzung evtl. erforderlich sein können ( z.B. Dämmung zu nicht beheizten Bereichen).

[22] Die betonierten Kelleraußenwände erhalten einen speziell geeigneten Putz auf Haftgrund

[23] Dosen und Leitungen ausschließlich in gemauerten Wänden, in betonierten Wänden (SW) ist eine gesonderte Festlegungerforderlich

[24] Über den Einsatz und die Kostentragung wird fallweise und einvernehmlich entschieden

[25] Die Elektroausstattung von freistehenden und Fertigteilgaragen ist unter Berücksichtigung der Grundstückssituation gesondert zu vereinbaren. Bei angebauten, im Leistungsumfang enthaltenen FT-Garagen ist bereits eine Brennstelle und eine Steckdose am Lichtschalter enthalten.

[26] Die nachträgliche Gutschrift für Eigenleistungen erfolgt bei Türen und Sanitärgegenständen zu den angegebenen Verrechnungspreisen, da die Einbaukosten der Rabattkompensation dienen. Bodenbeläge sind rabattiert inkl. Einbaukosten ausgewiesen. Evtl. Gutschriften entsprechen diesen Beträgen. Stornierungen im Bauablauf erfolgen – sofern überhaupt möglich – mit einer Gebühr von 15 %.

[27] Meist auf die Außenwand aufgeklebtes Styropor. Lt. Herstellern ist ein algengifthaltiger Anstrich erforderlich. Unkalkulierbare Folgekosten nach Ablauf der (vergleichsweise kurzen) technischen Lebensdauer. Kein empirischer Nachweis für die behaupteten Dämmwirkungen.

[i] SW = Sonderwunsch

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